Ahoi ihr lustigen Landratten!

Auch heuer hieß es zu Beginn der Sommerferien in Christkönig wieder „Seile gespannt!“ für das traditionelle Zeltlager der Pfarrjugend – diesmal im doppelten Sinne, da das Thema„Piraten in der Karibik“ war. 36 kleinere und größere TeilnehmerInnen warteten mit ihren Eltern schon gespannt bis sich das Tor zum Anlege-, ähm, Zeltplatz endlich öffnete,

damit die Behausungen für die kommenden fünf Tage aufgestellt werden konnten. Nachdem sich die Eltern verabschiedet hatten, wurdendie Segel gesetzt, der Anker gelichtet und das Lagerschiff stach in See! Der erste Nachmittag diente zum Kennenlernen der Kameraden untereinander und natürlich der Oberpiraten alias Gruppenleiter. Dazu wurden Spiele gemacht und das schöne Wetter genossen. Nach einer zünftigen Brotzeit an Deck wurden am Abend zuerst Lederarmbänder geflochten sowie Flöße undAugenklappen gebastelt – alles, was ein echter Pirat ebenbraucht! Danach legten wir im Dunklen auf einer einsamen Insel an und erkundeten sie mit einer Nachtwanderung, bevor wir zurückfuhren und die jungen Piraten erschöpft in ihre Schlafsäcke fielen.

Die nächsten Tage waren gezeichnet von aufregenden Spielen wie einer Schnitzeljagd und einem Nachtspiel sowie einer ausgedehnten Wanderung zum Europaweiher, wo die Piraten ihre selbstgebauten Flöße ausprobieren konnten. Für diese Aktionen machte das Lagerschiff immer an anderen Stationen Halt. Auch gab es dieses Jahr wieder einen Lagersong, unser persönlichesShanty, den wir ganz nach dem Vorbild Pippi Langstrumpfs sangen und auf unser Thema umgeschrieben hatten. Gesungen wurde auch abends nach einem erfolgreichen Tag auf hoher See am Lagerfeuer, denn über Nacht legten wir meist auf einer Insel an, wo wir hungrigen Piraten ungestört sein konnten, und machten es uns gemütlich. Apropos hungrige Piraten – neben Stockbrot und Marshmallows am Lagerfeuer gab es natürlich auch was „Gscheids“ zum Essen: Wer bei superleckeren Schinkennudeln,Tortillas, Bosna von Familie Tschech, Bolognese von Familie Weinmann und Chili vom Schwenkgrill nicht schwach wurde, dem war nicht zu helfen.

Weitere Highlights waren der schiffseigene Pool an Deck, in dem man bei zu großer Hitze immer Abkühlung finden konnte, sowieWorkshops als neue Programmpunkte im Zeltlager. Die Jungpiraten konnten sich aussuchen, in welchen Gruppen sie mitwirken möchten – zur Auswahl standen etwa Kochen, Tanzen, Lagerzeitung oder „Faires Raufen“. Die Kurse kamen bei den Kindern sehr gut an, da sie für die nötige Abwechslung sorgten, und werden wohl auch im nächsten Jahr fester Bestandteil des Lagerprogramms sein.

Am letzten Tag liefen wir bereits früh wieder im hammerschmied’schen Hafen ein, um gemeinsam noch „klar Schiff“ zu machen, bevor wir mit der Gemeinde denAbschlussgottesdienst feiern konnten. Denn wie immer ist auch die Liturgie ein wichtiger Baustein unserer Zeltlager und Jugendwochenenden und wird durch tägliche Morgen- und Abendimpulse, gestaltet von den Gruppenleitern, vervollständigt.

An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an

  • alle Kinder, die dabei waren,
  • alle Eltern, die uns Ihr Vertrauen schenken,
  • Familie Tschech für die Bosnas und
  • Familie Weinmann für die Nudeln mit Bolognese

Wir freuen uns schon auf das Jugendwochenende vom 25. – 27. Oktober 2013!

Aye, aye Käpt’n!